Deutsche Stadt der Wissenschaft 2011 gewählt

In der Finalrunde setzte sich die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz gegen Bielefeld und Chemnitz durch, gab der Stifterverband am Donnerstag bekannt. Der mit 250.000 Euro dotierten Titel wurde zum sechsten Mal verliehen.

Mainz bewarb sich mit dem Slogan “Leidenschaftlich wissenschaftlich”. Die Bewerbung will einen Impuls geben für ein “tiefer gehendes Miteinander von Stadt und Wissenschaft”. Die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz zielt dabei auf eine nachhaltige Veränderung der Lebensbedingungen aller Teile der Bevölkerung.

Die Mainzer Bewerbung ruht laut Stifterverband auf drei Säulen. So will die Stadt im Jahr 2011 und darüber hinaus Wissenschaft möglichst vielen Menschen zugänglich machen und Chancengerechtigkeit in der Bildung verankern (“Kommunale Bildungslandschaften”). Unter dem Titel “Arbeitswelten der Zukunft” will Mainz mehr Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft anregen. Auf “Schauplätzen des Wissens” schließlich soll ein breiter öffentlicher Dialog über das Welt- und Menschenbild der Wissenschaft entstehen. Dafür stehen nach den Plänen 1,75 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Jury lobte ausdrücklich die hochkarätigen Bewerbungen von Bielefeld und Chemnitz. Beide Städte erhalten jeweils 50.000 Euro als Preisgeld.

Verweis: Stadt der Wissenschaft

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