Anlässlich der Polnischen EU-Präsidentschaft weisen europäische Wissenschaftler in einer “Warschauer Erklärung” auf die zentrale Rolle Europas bei der Bewältigung der globalen Nahrungsmittelkrise hin.
EU soll sein Agrarland weiter nutzen
Laut UFZ bestand unter den Wissenschaftlern Konsens darin, dass die EU ihr produktives Agrarland weiterhin als solches nutzen und beibehalten sollte, um auch die zukünftig steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln erfüllen zu können, ob für die EU selbst oder für andere Teile der Welt.
Vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) war Josef Settele in der Gruppe vertreten, die sich darauf einigte, dass Nahrungsmittelsicherheit und Landwirtschaft weiterhin eine zentrale Rolle in der europäischen Politik spielen müssen. Settele koordiniert das Forschungsprojekt Legato, das sich einer nachhaltigen Intensivierung der Landwirtschaft widmet.
Geballte Wissenschafts-Expertise findet sich in Polen ein
Im Rahmen einer zweitägigen Tagung kam in der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau unter Leitung von Prof. Tim Benton von der Universität Leeds (UK) ein Team aus ganz Europa zusammen – mit Expertise in Landwirtschaft, Ökonomie, Soziologie, Umweltwissenschaften, Ökologie, Naturschutz und Wasser sowie Nahrungsmittelverbrauch.
KOS-Kommentar: Die Ressourcen werden knapper und stellt die “Weltgemeinschaft” auch in Sachen Nahrungsmittelversorgung vor neue Herausforderungen. Ein Blick in die Nachrichten vermittelt jedoch eher das Bild, dass Egoismus angesagt ist.
Verweis:
Warschauer Erklärung (in englischer Sprache)
Forschungsprojekt Legato
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
Universität Leeds (GB)
Polnische Akademie der Wissenschaften (PAN)
Tags: ernährung, landwirtschaft, nahrung, ökologie

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