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	<title>Kiss Of Science</title>
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	<description>Was ist und was wird...</description>
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		<title>Erster Beweis: Mensch und Affe teilen evolutionäre Wurzeln</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 18:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[anthropologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und über sehr viele Generationen weiterzugeben, besitzen auch Menschenaffen. Forscher der Universität Zürich erbringen den ersten Beweis, dass sich Mensch und Menschenaffe ihre evolutionären Wurzeln teilen. Verhaltensmuster kulturell bedingt? Die Wissenschaftler wollen die umstrittene Frage beantwortet haben, ob unterschiedliche Verhaltensmuster kulturell bedingt sind, oder durch genetische Faktoren und Umwelteinflüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und über sehr viele Generationen weiterzugeben, besitzen auch Menschenaffen. Forscher der Universität Zürich erbringen den ersten Beweis, dass sich Mensch und Menschenaffe ihre evolutionären Wurzeln teilen. </p>
<p><span id="more-1344"></span><br />
<b>Verhaltensmuster kulturell bedingt?</b></p>
<p>Die Wissenschaftler wollen die umstrittene Frage beantwortet haben, ob unterschiedliche Verhaltensmuster kulturell bedingt sind, oder durch genetische Faktoren und Umwelteinflüsse verursacht. Menschen geben neue Verhaltensweisen durch soziales Lernen von einer Generation zur nächsten weiter. Für viele zeigt sich das Vorhandensein von Kultur beim Menschen in dessen idealer Anpassung an die Umwelt. Dies unterscheidet den Menschen vom Tier, so die Uni Zürich. Ob Kultur einzigartig beim Menschen vorkommt oder tiefere evolutionäre Wurzeln hat, ist nach wie vor eines der ungelösten Probleme der Wissenschaft.</p>
<p>Die Anthropologen der Universität Zürich haben untersucht, ob die geographische Verteilung von Verhaltensmustern in neun Orang-Utan-Populationen in Sumatra und Borneo durch kulturelle Weitergabe erklärt werden kann. &#8220;Dies ist der Fall. Die kulturelle Interpretation der Verhaltensvielfalt trifft auch bei Orang-Utans zu. Und zwar genauso, wie wir das für die menschliche Kultur erwarten würden&#8221;, so Michael Krützen, Erstautor der soeben in &#8220;Current Biology&#8221; veröffentlichten Studie. </p>
<p><b>Genetische Faktoren bieten keine Erklärung</b></p>
<p>Laut den Forschern können genetische Faktoren oder Umwelteinflüsse die Verhaltensmuster in Orang-Utan-Populationen nicht erklären. Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und weiterzugeben, wurde über sehr viele Generationen durch die Evolution selektiert, nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Menschenaffen. Krützen ergänzt, dass es so aussehe, als wäre die Fähigkeit zu kulturellem Handeln durch die lange Lebenserwartung von Menschenaffen diktiert, und durch die Notwendigkeit, sich auf ändernde Umweltbedingungen einstellen zu können. Seine Schlussfolgerung: &#8220;Die Wurzeln unserer menschlichen Kultur gehen viel tiefer, als wir zu wissen glaubten. Sie basieren auf einem starken Fundament, das viele Millionen Jahre alt ist, und das wir mit unseren nächsten Verwandten teilen – den Menschenaffen&#8221;. </p>
<p>Als die Forscher die Parameter untersuchten, die verantwortlich sind für die Unterschiede in Sozialstruktur und Verhaltensökologie, spielten Umwelteinflüsse und in geringerem Masse auch genetische Faktoren eine Rolle. Somit sei bewiesen, dass die gemessenen Parameter auch tatsächlich eine Aussagekraft besitzen. Dies war wiederum grundlegend für die Hauptfrage, ob genetische Faktoren oder Umwelteinflüsse die Verhaltensmuster in Orang-Utan-Populationen erklären können. &#8220;Das traf nicht zu. Daher konnten wir zeigen, dass die kulturelle Interpretation der Verhaltensvielfalt auch für Orang-Utans gilt&#8221;, so Studien-Mitautor Carel van Schaik.</p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Kultur wird immer auch durch geografische Gegebenheiten geschaffen. Sei es in der Entwicklung neuer Wörter um Dinge zu benennen, die nur in bestimmten geografischen Räumen vorkommen wie Bananen, Gebirge oder Meeresküsten oder auch in der Entwicklung kulturellen Brauchtums: So bringt ein Süßwasserfluss in einer Wüstenregion andere Bräuche hervor als ein Baum in einer Landschaft, die von Wald geprägt ist.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Publikation:<br />
Michael Krützen, Erik P. Willems, and Carel P. van Schaik: Culture and Geographic Variation in Orangutan Behaviour, in: Current Biology, Volume 21, Issue 21, first published online: October 20, 2011, doi:10.1016/j.cub.2011.09.017</p>
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.uzh.ch" target="_blank">Universität Zürich</a> </p>
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		<title>Wie Therapeuten den bösen Alp bekämpfen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 18:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[alpträume]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa fünf Prozent aller Menschen leiden regelmäßig unter Alpträumen – und das meist über Jahre. Damit gehören diese belastenden Träume, die die Betroffenen oft den ganzen Tag über verfolgen, zu einer weit verbreiteten Schlafstörung, so die Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zwei Strategien gegen Alpträume In der Verhaltenstherapie-Ambulanz der Goethe-Universität läuft zurzeit eine groß angelegte Studie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa fünf Prozent aller Menschen leiden regelmäßig unter Alpträumen – und das meist über Jahre. Damit gehören diese belastenden Träume, die die Betroffenen oft den ganzen Tag über verfolgen, zu einer weit verbreiteten Schlafstörung, so die Goethe-Universität Frankfurt am Main. </p>
<p><span id="more-1334"></span><br />
<b>Zwei Strategien gegen Alpträume</b><br />
In der Verhaltenstherapie-Ambulanz der Goethe-Universität läuft zurzeit eine groß angelegte Studie, in der die Wirksamkeit von zwei Behandlungskonzepten miteinander verglichen werden soll. In der ersten Therapie sollen sich die Betroffenen unter geschützten Bedingungen mit den Inhalten ihrer Alpträume auseinandersetzen. Eine andere therapeutische Methode zielt darauf ab, dass die Betroffenen versuchen, in ihrer Vorstellung die Inhalte des Alptraums zu verändern. </p>
<p><b>Was ein Alptraum aus psychologischer Sicht eigentlich ist</b></p>
<p>Was bezeichnen die Psychologen als Alptraum? Träume, aus denen die Betroffenen erwachen und an die sie sich sehr detailliert und lebhaft erinnern; in diesen Träumen geht es zumeist um Themen wie Bedrohung des eigenen Lebens, der persönlichen Sicherheit oder der Selbstachtung. Nach dem Aufwachen erleben diese Menschen Furcht oder Angst, die oft auch mit körperlichen Reaktionen wie Herzrasen einhergehen. </p>
<p>Für die geplante Vergleichsstudie suchen die Psychologinnen betroffene Personen. Insgesamt sollen 90 Personen im Rahmen dieser Untersuchung behandelt werden. </p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Manchmal kommen sie wieder.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Informationen: Dipl.-Psych. Tana Kröner und Dipl.-Psych. Kathrin Hansen, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften, Campus Bockenheim,<br /> Tel.: (069) 798 – 25107, studie-alptraum@stud.uni-frankfurt.de</p>
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.uni-frankfurt.de/" target="_blank">Goethe-Universität Frankfurt am Main</a> </p>
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		<title>Es kann nur Eine geben: Kampf der Ameisen-Königinnen um Herrschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 19:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[ameisen]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ameisenkolonien können mehrere Königinnen haben. Doch unter extremen Umweltbedingungn kann es oft nur eine Königin im Ameisenhaufen geben. Jetzt haben Forscher den Kampf um die Herrschaft beobachtet&#8230; Mehrere Prinzessinnen am Start Ameisenvölker der Art Leptothorax acervorumin, die in nördlichen Zonen wie Alaska, dem Norden Japans oder in den Gebirgen Spaniens vorkommen weisen laut der Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ameisenkolonien können mehrere Königinnen haben. Doch unter extremen Umweltbedingungn kann es oft nur eine Königin im Ameisenhaufen geben. Jetzt haben Forscher den Kampf um die Herrschaft beobachtet&#8230;</p>
<p><span id="more-1321"></span><br />
<b>Mehrere Prinzessinnen am Start</b></p>
<p>Ameisenvölker der Art Leptothorax acervorumin, die in nördlichen Zonen wie Alaska, dem Norden Japans oder in den Gebirgen Spaniens vorkommen weisen laut der Universität Regensburg mitunter nur eine Königin auf. „Die Ameisen leben dort an hochgelegenen Gebirgshängen, was die Ausbreitung und Gründung neuer Kolonien erschwert. Unter diesen Umständen kann eine Kolonie nicht mehr als eine Königin versorgen&#8221;, erklärt Jürgen Trettin vom Institut für Zoologie der Universität Regensburg. Nichtsdestotrotz werden auch hier zunächst mehrere Königinnen geboren und befruchtet. </p>
<p><b>Arbeiter unterstützen die stärkste unter den Königinnen-Anwärterinnen</b></p>
<p>Die Forscher haben dafür das Verhalten von zwölf Kolonien der Art Leptothorax acervorum in Spanien analysiert. Sie fanden heraus, dass ritualisierte Kämpfe zwischen den Königinnen die Rangfolge der Thronanwärterinnen untereinander klären. Dabei „boxen“ die Königinnen mit ihren Fühlern auf die Rivalinnen ein und drohen mit ihren Kieferwerkzeugen. Die Siegerin wird von den Arbeiterinnen nicht nur bevorzugt behandelt, sondern aktiv unterstützt. Denn die Arbeiterinnen gehen nach den Kämpfen mit ihren Kieferwerkzeugen auf die unterlegenen Königinnen los und beißen sie in Beine und Fühler. Sie treiben die Verliererinnen sogar manchmal aus dem Bau; einige sterben infolge der tätlichen Angriffe. </p>
<p><b>Arbeiterinnen behalten Geheimnis für sich</b></p>
<p>Nach Ansicht der Wissenschaftler festigen die Arbeiterinnen auf diese Weise die Hierarchie in der Kolonie und ermöglichen das Überleben bei begrenzten Ressourcen. Wie die Arbeiterinnen die siegreiche Königin von den anderen unterscheiden, ist allerdings bislang noch nicht bekannt. </p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Tiere kennen kein Mitleid, was sie vom Menschen unterscheidet. &#8220;Auslese&#8221; ist Programm, nicht aus Boshaftigkeit, sondern um die eigenen Überlebens-Chancen zu sichern.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Publikation:<br />
Fachzeitschrift „BMC Ecology“ (DOI: 10.1186/1472-6785-11-21)</p>
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.uni-regensburg.de/" target="_blank">Universität Regensburg</a> </p>
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		<title>Wissenschaftler präsentieren die Lösung für das Welthunger-Problem</title>
		<link>http://www.kissofscience.de/wissenschaftler-prasentieren-die-losung-fur-das-welthunger-problem/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[hunger]]></category>
		<category><![CDATA[nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[welhunger]]></category>
		<category><![CDATA[weltbevölkerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn, hat jetzt eine Lösung des Hungerproblems trotz zunehmender Weltbevölkerung entwickelt. Die Herausforderung ist gigantisch&#8230; Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung um rund zwei Milliarden auf mehr als neun Milliarden Menschen wachsen. Gleichzeitig wird ein zunehmender Teil der Agrarflächen für die Erzeugung von Energiepflanzen und Futtermitteln verwendet &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn, hat jetzt eine Lösung des Hungerproblems trotz zunehmender Weltbevölkerung entwickelt. Die Herausforderung ist gigantisch&#8230;</p>
<p><span id="more-1306"></span><br />
Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung um rund zwei Milliarden auf mehr als neun Milliarden Menschen wachsen. Gleichzeitig wird ein zunehmender Teil der Agrarflächen für die Erzeugung von Energiepflanzen und Futtermitteln verwendet &#8211; für den Anbau von Grundnahrungsmitteln bleibt immer weniger Platz. </p>
<p>Mehr als zwei Jahre arbeiteten die Wissenschaftler daran, um zu Lösungen für diese überlebenswichtige Frage der Menschheit zu kommen. Die Forscher kombinierten Geodaten mit globalen Computermodellen, um sowohl die landwirtschaftliche Produktion als auch ihre Umweltauswirkungen zu simulieren.</p>
<p><b>5 Maßnahmen gegen den Welthunger:</b></p>
<p>Das internationale Team schlägt anhand seiner Berechnungsergebnisse 5 Maßnahmen zur Lösung des Welthunger-Problems vor: </p>
<p><b>Erstens:</b> Die Wissenschaftler fordern, die Ausbreitung landwirtschaftlicher Flächen, besonders in den Tropen, zu stoppen. </p>
<p><b>Zweitens:</b> Durch Einsatz angepassterer Sorten und besserer Anbaumethoden insbesondere in Teilen Afrikas, Lateinamerikas und Osteuropas lässt sich die Nahrungsmittelproduktion global um fast 60 Prozent steigern. </p>
<p><b>Drittens:</b> Strategischer Einsatz von Bewässerungswasser und Düngemitteln dort, wo es sich wirklich lohnt. </p>
<p><b>Viertens:</b> Die besten Ackerböden sollen der Produktion von Grundnahrungsmitteln vorbehalten sein. Energiepflanzen und Futtermittel werden nur auf schlechteren Standorten angebaut. </p>
<p><b>Fünftens:</b> Mehr als ein Drittel der Lebensmittel verdirbt, wird von Schädlingen gefressen oder landet im Müll. Durch einen effizienteren Umgang ließen sich die verfügbaren Kalorien pro Person laut Forscher demnach um fast 50 Prozent steigern.</p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Die Vernunft scheint gesprochen zu haben. Neben der Nutzung von Anbauflächen muss sich der aufgeklärte Mensch jedoch fragen, ob ein stetes Bevölkerungswachstum wünschenswert ist, worauf dieses zurückzuführen ist und wie es sich lösen lässt. Verhütung wäre sicher ein Anfang, die jedoch aus religiösen Gründen oft unterbunden oder geächtet ist, um die Anzahl der Jünger für die jeweils &#8220;alleinig wahren übernnatürlichen Zauberwesen&#8221; zu mehren.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Publikation:<br />
Solutions for a Cultivated Planet, Fachmagazin „Nature“, doi: 10.1038/nature10452</p>
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www3.uni-bonn.de/" target="_blank">Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn</a> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Göttingen: Porzellanpüppchen als Grabbeigabe für Kinder</title>
		<link>http://www.kissofscience.de/gottingen-porzellanpuppchen-als-grabbeigabe-fur-kinder/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 19:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[gräberkult]]></category>

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		<description><![CDATA[In der nordwestlichen Ecke des Campus des geplanten Lern- und Studiengebäudes der Universität Göttingen befand sich ehemals ein Friedhof der katholischen Michaelis-Gemeinde, der zwischen 1851 und 1889 genutzt wurde. Archäologen haben knapp 600 Quadratmeter des insgesamt 4000 Quadratmeter großen Areals untersucht und überraschende Entdeckungen gemacht. Von 146 freigelegten Gräbern wurden laut den Archäologen zur damaligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der nordwestlichen Ecke des Campus des geplanten Lern- und Studiengebäudes der Universität Göttingen befand sich ehemals ein Friedhof der katholischen Michaelis-Gemeinde, der zwischen 1851 und 1889 genutzt wurde. Archäologen haben knapp 600 Quadratmeter des insgesamt 4000 Quadratmeter großen Areals untersucht und überraschende Entdeckungen gemacht.</p>
<p><span id="more-1284"></span><br />
<img src="http://www.uni-goettingen.de/admin/bilder/pictures/998692947a27db9856e637bb758bd76c.jpg" hspace="10" align="left" border="0" alt="Grabbeigabe: ein Kruzifix (Quelle: Universität Göttingen)" title="Grabbeigabe: ein Kruzifix (Quelle: Universität Göttingen)"> Von 146 freigelegten Gräbern wurden laut den Archäologen zur damaligen Zeit insgesamt 32 Verstorbene nach ihrem Tod anatomisch untersucht. Die Archäologen fanden aufgesägte Schädel – offenbar war das Gehirn der Toten freigelegt worden – sowie abgetrennte Gliedmaßen, vermutlich zur Herstellung von Scheibenpräparaten. </p>
<p>„Diese Funde werfen ein völlig neues Licht auf die Medizingeschichte. Im 19. Jahrhundert waren eine systematische Pathologie und Anatomie gerade erst im Entstehen begriffen“, erklärte Stadtarchäologin Betty Arndt. Die Wissenschaftler vermuten, dass die anatomischen Untersuchungen der Toten in Zusammenhang mit damaligen Forschungstätigkeiten an der Universität Göttingen stehen. </p>
<p><b>Rosenkränze, Kruzifixe und Heiligenbilder</b></p>
<p>Auf dem Friedhof wurden laut der Georg-August-Universität Göttingen Menschen jeden Alters bestattet, vom Neugeborenen bis zum Greis. Nach katholischem Brauch wurden die Toten mit christlichen Beigaben wie Rosenkränzen, Kruzifixen und Heiligenbildnissen beigesetzt. </p>
<p>Außerdem befanden sich in den Gräbern zahlreiche persönliche Gegenstände, die Aufschlüsse über die Alltagskultur des 19. Jahrhunderts geben. Die Archäologen entdeckten unter anderem Zahnprothesen, ein Bruchband, Schmuck sowie Porzellanpüppchen als Grabbeigabe für Kinder. Auch einzelne Bestandteile der Kleidung der Toten wie Hauben, Gürtel und vor allem Knöpfe sind aufgrund des Lößbodens erhalten geblieben. </p>
<p><b>&#8220;Unreine&#8221; Dinge als Grabbeilagen</b></p>
<p>Zudem wurden laut den Altertumsforschern Gegenstände gefunden, die vermutlich beim Herrichten der Verstorbenen verwendet wurden: Kämme, ein Fingerhut und eine Waschschüssel. Diese Dinge wurden anschließend offenbar als „unrein“ betrachtet und vermutlich deshalb mit in die Gräber gegeben. </p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Tote erzählen ihre Geschichte, aber nur den Archäologen und nicht Geisterjägern, selbsternannten Medien oder anderen Hokuspokus-Personen.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Bild: Kruzifix als Grabbeilage (Quelle: Universität Göttingen)</p>
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.uni-goettingen.de/" target="_blank">Georg-August-Universität Göttingen</a> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EU hat Zukunft als Kornkammer der Welt</title>
		<link>http://www.kissofscience.de/eu-hat-zukunft-als-kornkammer-der-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 20:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der Polnischen EU-Präsidentschaft weisen europäische Wissenschaftler in einer &#8220;Warschauer Erklärung&#8221; auf die zentrale Rolle Europas bei der Bewältigung der globalen Nahrungsmittelkrise hin. EU soll sein Agrarland weiter nutzen Laut UFZ bestand unter den Wissenschaftlern Konsens darin, dass die EU ihr produktives Agrarland weiterhin als solches nutzen und beibehalten sollte, um auch die zukünftig steigende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Polnischen EU-Präsidentschaft weisen europäische Wissenschaftler in einer &#8220;Warschauer Erklärung&#8221; auf die zentrale Rolle Europas bei der Bewältigung der globalen Nahrungsmittelkrise hin.</p>
<p><span id="more-1270"></span><br />
<b>EU soll sein Agrarland weiter nutzen</b></p>
<p>Laut UFZ bestand unter den Wissenschaftlern Konsens darin, dass die EU ihr produktives Agrarland weiterhin als solches nutzen und beibehalten sollte, um auch die zukünftig steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln erfüllen zu können, ob für die EU selbst oder für andere Teile der Welt.</p>
<p>Vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) war Josef Settele in der Gruppe vertreten, die sich darauf einigte, dass Nahrungsmittelsicherheit und Landwirtschaft weiterhin eine zentrale Rolle in der europäischen Politik spielen müssen. Settele koordiniert das Forschungsprojekt Legato, das sich einer nachhaltigen Intensivierung der Landwirtschaft widmet.</p>
<p><b>Geballte Wissenschafts-Expertise findet sich in Polen ein</b></p>
<p>Im Rahmen einer zweitägigen Tagung kam in der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau unter Leitung von Prof. Tim Benton von der Universität Leeds (UK) ein Team aus ganz Europa zusammen &#8211; mit Expertise in Landwirtschaft, Ökonomie, Soziologie, Umweltwissenschaften, Ökologie, Naturschutz und Wasser sowie Nahrungsmittelverbrauch.</p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Die Ressourcen werden knapper und stellt die &#8220;Weltgemeinschaft&#8221; auch in Sachen Nahrungsmittelversorgung vor neue Herausforderungen. Ein Blick in die Nachrichten vermittelt jedoch eher das Bild, dass Egoismus angesagt ist.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.minrol.gov.pl/pol/content/download/32536/180288/file/delaracja%20ang.pdf" target="_blank">Warschauer Erklärung (in englischer Sprache)</a><br />
<a href="http://www.legato-project.net/" target="_blank">Forschungsprojekt Legato</a><br />
<a href="http://www.ufz.de/index.php?de=21328" target="_blank">Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung &#8211; UFZ</a><br />
<a href="www.leeds.ac.uk/" target="_blank">Universität Leeds (GB)</a><br />
<a href="http://www.english.pan.pl/" target="_blank">Polnische Akademie der Wissenschaften (PAN)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gratis: Tolles Wissenschaftsspiel für Mädels und Jungs</title>
		<link>http://www.kissofscience.de/gratis-tolles-wissenschaftsspiel-fur-madels-und-jungs/</link>
		<comments>http://www.kissofscience.de/gratis-tolles-wissenschaftsspiel-fur-madels-und-jungs/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 18:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forscherpause]]></category>
		<category><![CDATA[Forschernachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Forschung ist alles andere als langweilig. Kinder und Jugendliche können jetzt im kostenlosen Online-Spiel &#8220;Power of Research&#8221; selbst in den Forscherkittel schlüpfen und gemeinsam mit anderen Nachwuchswissenschaftlern weltweit spielend zusammenarbeiten. &#8220;Power of Research&#8221; heißt auf Deutsch etwa &#8220;Kraft der Forschung&#8221; und ist ein kostenloses Strategiespiel, das Kinder und Jugendliche im Internet spielen können. Biologisches oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forschung ist alles andere als langweilig. Kinder und Jugendliche können jetzt im kostenlosen Online-Spiel &#8220;Power of Research&#8221; selbst in den Forscherkittel schlüpfen und gemeinsam mit anderen Nachwuchswissenschaftlern weltweit spielend zusammenarbeiten.</p>
<p><span id="more-1259"></span><br />
<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/fcwhapf5Pjk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8220;Power of Research&#8221; heißt auf Deutsch etwa &#8220;Kraft der Forschung&#8221; und ist ein kostenloses Strategiespiel, das Kinder und Jugendliche im Internet spielen können. Biologisches oder wissenschaftliches Vorwissen ist laut den Machern nicht erforderlich. Mitspieler können ein eigenes Krankenhaus oder ein eigenes Forschungsinstitut leiten.</p>
<p>Mädels und Jungs, die sich für eine Arztlaufbahn entscheiden, müssen lernen die richtige Diagnose zu stellen und Behandlung einzuleiten. Angehende Wissenschaftler forschen beispielsweise zu Mikrobiologie, Gentechnik usw. und müssen ihre Ergebnisse in virtuell veröffentlichen.</p>
<p>Gemeinsam macht alles mehr Spaß, deshalb ist Zusammenarbeit in den virtuellen Krankenhäusern und Forschungslaboren ausdrücklich erwünscht. Unterstützt werden 3 Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch.</p>
<p>Das Spiel wird von der Europäischen Union im 7. Rahmenprogramm für Forschung gefördert, um einerseits vor allem die junge europäische Bevölkerung für das Thema Wissenschaft und Forschung zu interessieren. „Power of Research“ hat nach eigenen Angaben bereits die Unterstützung von 5 Nobelpreisträgern und zahlreichen internationalen Forschern.</p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Nach dem Spielen in der Natur eine Runde mit anderen am Computer forschen. Schön wäre es, wenn Kinder auch in Schulen einen Zugang zu solchen Spielen erhalten würden, damit auch Kinder aus aus Armutsfamilien ohne Computer und Internet an solchen Projekten teilhaben können.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.powerofresearch.eu/Default.aspx" target="_blank">Spiel &#8220;Power of Research&#8221;</a> </p>
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		<title>Herzinfarkt: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie reduziert Menschen auf Kostenfaktor</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 17:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dgk]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[herzinfarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Herzbericht: Herzinfarkt bleibt Männersache &#8211; Herzinfarkt kostet 1,841 Milliarden Euro pro Jahr&#8221;, so Christiane Limberg von der Pressestelle &#8216;Deutsche Gesellschaft für Kardiologie &#8211; Herz- und Kreislaufforschung e.V.&#8217; in der jüngste Pressemitteilung der Gesellschaft. Das Menschenbild der DGK zum Nachlesen und Nachdenken&#8230; Der komplette Inhalt der Pressemitteilung: Herzbericht: Herzinfarkt bleibt Männersache &#8211; Herzinfarkt kostet 1,841 Milliarden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Herzbericht: Herzinfarkt bleibt Männersache &#8211; Herzinfarkt kostet 1,841 Milliarden Euro pro Jahr&#8221;, so Christiane Limberg von der Pressestelle &#8216;Deutsche Gesellschaft für Kardiologie &#8211; Herz- und Kreislaufforschung e.V.&#8217; in der jüngste Pressemitteilung der Gesellschaft. Das Menschenbild der DGK zum Nachlesen und Nachdenken&#8230;</p>
<p><span id="more-1251"></span><br />
<b>Der komplette Inhalt der Pressemitteilung:</b></p>
<p>Herzbericht: Herzinfarkt bleibt Männersache &#8211; Herzinfarkt kostet 1,841 Milliarden Euro pro Jahr</p>
<p>Akuter Herzinfarkt ist in Deutschland überwiegend eine Männerkrankheit. Männer werden weit häufiger wegen eines Herzinfarkts in ein Krankenhaus eingeliefert als Frauen, sie versterben häufiger daran als Frauen und <b>belasten damit das Gesundheitsbudget</b> weit stärker als Frauen. Das ist ein Ergebnis des auf dem Herbstkongress der DGK in Düsseldorf vorgestellten Herzberichts von Dr. Ernst Bruckenberger. 253,9 Männer pro 100.000 Einwohner wurden (2009) wegen eines akuten Infarktes in ein Krankenhaus eingeliefert, die Zahl der Männer lag mit 330,2 um 82,9 Prozent über jener der Frauen (180,5). </p>
<p>Die Sterbeziffer bei akutem Herzinfarkt liegt insgesamt bei 68,7 pro 100.000 Einwohner. Bei Männern mit 77,1 um 27 Prozent über jener der Frauen (60,7).<br />
Dieser Trend spiegelt sich auch bei den Krankheitskosten für Herzinfarkte wieder: Nach der aktuellen Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes (2008) entstanden für die Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege von an einem akuten Herzinfarkt erkrankten Menschen Kosten von 1,841 Milliarden Euro (Männer 1,218 Milliarden, Frauen 623 Millionen). Die Krankheitskosten des akuten Herzinfarkts der Männer lagen insgesamt 95,5 Prozent über den Krankheitskosten der Frauen. Mit zunehmendem Alter verringerte sich der Abstand.o Huchard. </p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Solche Meldungen erinnern unschön an vergangene Zeiten, die man nicht zurückhaben will. Das menschliche Leben einer ganzen Bevölkerungsgruppe wird auf den Kostenfaktor reduziert und als &#8220;belastend&#8221; für ein Budget beschrieben. In meinen Augen eine pietätlose und menschenverachtende Meldung &#8211; ein Schlag ins Gesicht eines jedes Menschen, der einen männlichen Angehörigen verloren hat, der an einem Herzinfarkt verstorben ist. Man fragt sich, was die DGK mit der Mitteilung sagen will. Hoffentlich eine Ausnahme in der gegenwärtigen Forscherlandschaft.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Verweis:<br />
<a href="http://dgk.org/" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Kardiologie &#8211; Herz- und Kreislaufforschung e.V.</a> </p>
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		<title>Vorteile der Vielmännerei im Tierreich bleibt weiterhin Rätsel</title>
		<link>http://www.kissofscience.de/vorteile-der-vielmannerei-im-tierreich-bleibt-weiterhin-ratsel/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 05:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[evolution]]></category>
		<category><![CDATA[vielmännerei]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum gibt es Vielmännerei im Tierreich? Eine Erklärung könnte sein, dass die Weibchen dem Werben der Männchen nachgeben, um der ständigen sexuellen Belästigung zu entgehen, so eine These. Die Wissenschaftler um Elise Huchard vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen sind dieser Hypothese nachgegangen. Das Liebesleben der Grauen Mausmakis Dass Männchen mit möglichst vielen Partnerinnen verkehren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum gibt es Vielmännerei im Tierreich? Eine Erklärung könnte sein, dass die Weibchen dem Werben der Männchen nachgeben, um der ständigen sexuellen Belästigung zu entgehen, so eine These. Die Wissenschaftler um Elise Huchard vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen sind dieser Hypothese nachgegangen. </p>
<p><span id="more-1242"></span><br />
<b>Das Liebesleben der Grauen Mausmakis</b></p>
<p>Dass Männchen mit möglichst vielen Partnerinnen verkehren wollen, ist evolutionsbiologisch leicht zu erklären, schließlich erhöhen sie so ihre Chance auf zahlreiche Nachkommen. Bei Weibchen sieht das anders aus; ihr Fortpflanzungserfolg erhöht sich nicht durch die Anzahl der Geschlechtspartner, so das Leibniz-Institut für Primatenforschung. </p>
<p>Für eine Versuchsanordnung haben sich die Forscher Graue Mausmakis, winzige, nur etwa 60 Gramm schwere Lemuren, als Studienobjekte ausgesucht, da hier Männchen und Weibchen fast gleich groß sind. So konnten die Forscher die Größe der Weibchen durch vermehrte, beziehungsweise verminderte Futterzufuhr so manipulieren, dass sie in einem Versuchsansatz größer und im anderen kleiner als die Männchen waren. </p>
<p><b>Zu viel Sex zehrt an den Kräften</b></p>
<p>Die großen Weibchen hatten deutlich mehr Geschlechtspartner als die kleineren Artgenossen. &#8220;Die Lemuren-Damen suchen aktiv nach wechselnden Geschlechtspartnern, dies muss für sie also vorteilhaft sein&#8221;, so der Erklärungsversuch von Elise Huchard vom Deutschen Primatenzentrum.</p>
<p>Die Wissenschaftler fanden auch heraus, dass die vielen Geschlechtsakte an den Kräften zehren und energetische Kosten sowohl bei den Männchen als auch bei den Weibchen verursachen. &#8220;Wir vermuten daher, dass Vielmännerei eine flexible Strategie ist, die zu moderaten Vorteilen für die Mausmakiweibchen führt&#8221;, so Huchard. </p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Welche Vorteile Vielmännerei im Tierreich nun bringt, bleibt evolutionsbiologisch wohl weiterhin ein Rätsel. Vielleicht geht es auch einfach nur um den Spaß an der Sache. Zumindest die Belästigungs-Tehese hat der Versuch widerlegt.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Literatur:<br />
Huchard, E., Canale, C., Le Gros, C., Perret, M., Henry, P.-Y., Kappeler, P. (2011). Convenience polyandry or convenience polygyny? Costly sex under female control in a promiscuous primate. Proceedings of the Royal Society B</p>
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.dpz.eu/" target="_blank">Deutsches Primatenzentrum</a> </p>
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		<title>Die liebe Verwandschaft: Der Mensch, Bruder Schimpanse und Cousine Gorilla</title>
		<link>http://www.kissofscience.de/die-liebe-verwandschaft-der-mensch-bruder-schimpanse-und-cousine-gorilla/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 18:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[evolution]]></category>
		<category><![CDATA[genetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl sich Mensch und Schimpanse unterschiedlich fortbewegen – einmal zwei-, einmal vierbeinig, – sind bei ihnen die Muskelansatzstellen am Oberschenkel ähnlich ausgebildet. Sehr verschieden ausgebildet sind sie hingegen bei Schimpanse und Gorilla, obwohl sich diese Menschenaffenarten ähnlich fortbewegen, so die Universität Zürich. Die Form folgt der Familie Laut der Analyse von Naoki Morimoto, Doktorand am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sich Mensch und Schimpanse unterschiedlich fortbewegen – einmal zwei-, einmal vierbeinig, – sind bei ihnen die Muskelansatzstellen am Oberschenkel ähnlich ausgebildet. Sehr verschieden ausgebildet sind sie hingegen bei Schimpanse und Gorilla, obwohl sich diese Menschenaffenarten ähnlich fortbewegen, so die Universität Zürich. </p>
<p><span id="more-1229"></span><br />
<b>Die Form folgt der Familie</b></p>
<p>Laut der Analyse von Naoki Morimoto, Doktorand am Anthropologischen Institut der Universität Zürich, bestätigt der neue morphologische Befund die Erkenntnisse der Genetik, wonach Mensch und Schimpanse evolutionäre Geschwister sind, Gorillas aber entferntere Verwandte des Menschen, sozusagen seine Cousins und Cousinen. </p>
<p>Vor diesem Hintergrund lässt sich laut der Universität Zürich das neue Ergebnis auch schlüssig erklären, und pointiert erläutert Naoki Morimoto, weshalb es sich dabei nur scheinbar um ein Paradox handelt: «Offensichtlich gilt hier nicht ‹form follows function›, sondern ‹form follows family›».</p>
<p><b>Vor voreiligen Schlüssen wird gewarnt</b></p>
<p>Der Befund hat laut der Universität weitreichende Konsequenzen für die Interpretation von Fossilfunden: Die für die Fortbewegung so entscheidenden Oberschenkelknochen sagen in erster Linie etwas über ihre evolutionäre Verwandtschaft aus, Folgerungen bezüglich ihrer Funktion müssen dagegen mit grösster Vorsicht gezogen werden.</p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<strong><span style="color: #808080;">KOS-Kommentar: Laus einem der Affe, wer hätte das gedacht.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></p>
<hr style="color: #000000; width: 100px;" />
<p>Literatur:<br />
Naoki Morimoto, Marcia S. Ponce De Le?n, Takeshi Nishimura and Christoph P.E. Zollikofer: Femoral Morphology and Femoropelvic Musculoskeletal Anatomy of Humans and Great Apes: A Comparative Virtopsy Study, in: The Anatomical Record, 294:1433–1445 (2011), DOI 10.1002/ar.21424</p>
<p>Verweis:<br />
<a href="http://www.aim.uzh.ch/index.html" target="_blank">Anthropologisches Institut, Universität Zürich</a> </p>
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